Dienstag, 10. Mai 2016

{Rezension} Erebos

Titel: Erebos
Autorin: Ursula Poznanski
Erschienen: 6. Juni 2011
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 488
Band: 01/01
Format: Broschiert
Preis: 9,95€






Klappentext:

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten.
Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen.




Erster Satz:

Es beginnt immer nachts.




Meine Meinung:

Ich muss gestehen, der Großteil des Buches hat mich nicht sonderlich überzeugt. Das Buch zeiht sich teilweise wie Kaugummi, weil oft einfach nichts passiert, außer, dass Nick das Spiel spielt.
Solche Stellen kommen leider sehr oft vor und dauern dann auch recht lange. 

Das Buch ist zwar nicht aus der Ich-Perspektive erzählt worden, dennoch wird immer nur Nick beschrieben und so weiß man auch nicht mehr als er, das finde ich gut. Man wird immer überrascht, wenn er überrascht wird und alles, was Nick nicht weiß, bleibt auch für einen selbst verschlossen. So wird das sowieso schon überaus Spannende und überraschende Ende noch mal überraschender. 
Wirklich, ich hätte das überhaupt nicht erwartet, was da noch passiert. 
Das ist mit eines der Überraschendsten Enden, die ich je gelesen habe. Allein dieses Ende macht den etwas langweiligen Rest fast vollkommen wett. 
Was ich allerdings etwas blöd finde, ist, dass das ganze Spannende nur auf ungefähr 100 Seiten passiert und so geschieht es relativ schnell. Erst passiert gar nichts und dann geht es zack, zack, zack, es ist schon fast vorbei, als es anfängt. 
Aber auf jeden Fall verschlägt es einem die Sprache.

Die Liebesgeschichte finde ich in diesem Buch nicht wirklich gut, da diese einfach viel zu kurz kommt und auch nicht sehr realistisch ist. Ich möchte nicht spoilern, deshalb belasse ich es jetzt dabei, aber ich finde es halt nicht ganz so gut.

Die Story an sich, also die Idee, ist einfach spektakulär! Ich wäre nie im Leben auf so eine Idee gekommen, und ich glaub auch kein anderer. Erst mal das mit dem Computerspiel, das finde ich schon echt klasse, aber dann dieses Ende!!!! Das ist einfach unglaublich!
Nie im Leben hätte ich das erwartet, und ich glaub ich kann fragen, wen ich will, alle die dieses Buch gelesen haben, werden das gleiche sagen; da bin ich mir sicher!

Die Charaktere mag ich generell sehr gerne, vor allem Victor und Jamie.
Manche kann ich aber gar nicht ausstehen, zum Beispiel Collin oder Helen. Brynne mag ich auch nicht. 
Ich würde sagen es ist so Hälfte Hälfte. Also eigentlich ganz gut aufgeteilt.




Fazit:

Bis auf den Anfang und die letzten ca hundert Seiten, zieht sich das Buch ganz schön, weil sehr wenig passiert, aber wenn etwas passiert, dann aber aus vollen Geschossen! Das Ende ist echt der Wahnsinn, wirklich unglaublich!
Ursula Poznanski hatte da echt eine spektakuläre Idee, die alle kleineren nicht ganz so guten Dinge wieder wett macht!
Das Buch steckt voller Überraschungen!




Bewertung:

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